Artikel vom Maibaumstellen - Amtsblatt vom 02.05.2019

 

 

Unser Funkenfeuer steht vor der Tür !!!

 

Funkenfeuer am 10.03.2019 auf dem Funkenplatz in Gaisbeuren

 

Funkenfeuer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
Enzo Schupp
Johannes Fischer
Kai-Uwe-Hellner
1. Vorstand: Andreas Schupp
Tobias Fluhr
Kassiererin: Stefanie Zwerger
Sebastian Litter
Carolin Hellner
Alexandra Schupp
2. Vorstand: Torsten Knaus
... nicht auf dem Foto: Simone Knaus ( Schriftführerin )

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Funkenfeuer

Das Funkenfeuer (kurz: Funken) ist ein alter Feuerbrauch, der heute noch im schwäbisch-alemannischen Raum (Vorarlberg, Liechtenstein, Schweiz, Schwarzwald, Allgäu, Oberschwaben sowie im Tiroler Oberland und Vinschgau), aber auch in Ostfrankreich und bis in die Gegend von Aachen sowie bei den Sathmarer Schwaben in Rumänien verbreitet ist. Jedes Jahr am Funkensonntag (heute teilweise auch am Samstag davor) werden die sogenannten Funken abgebrannt. Mit Funkensonntag bezeichnet man den ersten Sonntag nach Aschermittwoch, also den ersten Fastensonntag.

Der Funken ist meist ein Strohhaufen oder aufgeschichteter Holzturm, der nach Einbruch der Abenddämmerung unter den Augen der Dorfbevölkerung angezündet wird. Die größten Funken können eine Höhe von bis zu 30 Metern erreichen.

Abbrennen

Bei Einbruch der Dunkelheit werden die Funken, eventuell nach einer feierlichen Ansprache der Funkenzunft, unter den Augen der Dorfbevölkerung angezündet, die auf die Explosion der Funkenhexe wartet. Erreichen die Flammen des Funkens die Hexenpuppe, explodiert sie laut schallend, was besonderes Glück verheißt. Es gilt allgemein als schlechtes Omen, wenn der Funken umfällt, bevor die Hexe explodiert ist.

In diesem Fall wird die Hexe am darauffolgenden Sonntag in einer Zeremonie „beerdigt“.

Quelle: Wikipedia

   
© Torsten Knaus